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Miko Peled: 50 Jahre Sechstagekrieg

Der Autor von «Der Sohn des Generals» spricht in Zürich
Montag, 19. Juni 19.00 Uhr
Universität Zürich (Hauptgebäude) Hörsaal KOL F-101
Moderation: Erich Gysling
Eine Veranstaltung des Asien-Orient-Instituts, Abteilung Islamwissenschaft (in englischer Sprache)

Miko Peled stammt aus einer prominenten Zionisten-Familie: sein Grossvater Avraham Katznelson war 1948 Mitunterzeichner der Unabhängigkeitserklärung Israels, sein Vater Matti Peled war einer der Generäle, die Israel im Juni 1967 in den Juni-Krieg führten. Nach 1967 setzte sich dieser dann aber mit all seinen Kräften für eine Versöhnung mit den Palästinensern ein.

Miko Peled folgte zuerst den Fussstapfen seines Vaters und begann seine militärische Zeit in einer Elite-Kampf Einheit. Die einschneidende Wende kam 1997, als seine 13-jährige Nichte Opfer eines Selbstmordattentates wurde. Die Familie reagierte unerwar-tet. Statt Rache zu fordern erklärte sie, solches Blutvergiessen werde nur ein Ende ha-ben, wenn Israeli und Palästinenser Frieden finden würden. Dies führte dazu, dass aus dem Zionisten Miko Peled ein radikaler Kämpfer für ein gemeinsames Zusammenleben von israelischen Juden und Palästinensern wurde.

Miko Peled stellt sich nach 50 Jahren völkerrechtswidriger Besetzungspraxis von Israel zwei Fragen: Was habe ich von meinem Vater gelernt? Wie können Israelis und Paläs-tinenser jene Feindschaft überwinden, die täglich Menschenleben fordert?

Peled, Miko: Der Sohn des Generals. Reise eines Israelis in Palästina. edition 8, Zürich 2016, 351 Seiten

Telefon:079 361 47 12
Publizierungsdatum: 19.05.2017 14:04:23
Name des Ansprechpartners: r.knutti
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